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2018

Die achten Klarinettentage auf

Schloss Unteröwisheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am 3.1.2018 trafen um 10 Uhr alle 23 TeilnehmerInnen der Klarinettentage auf Schloss Unteröwisheim auf die Dozentinnen.

In einem der Seminarräume eröffneten Bettina Beigelbeck und Ute Münch mit leichten Körperübungen und Body-Perkussion den

Workshop. So kamen alle an und manche wachten erst richtig auf.

Bettina Beigelbeck erklärte den weiteren Ablauf und teilte die detaillierten Stundenpläne aus. Auf der Rückseite dieser Stundenpläne

erfuhren wir auch, wer unsere Quartett oder Quintett-PartnerInnen waren. Wir hatten zwar schon Anfang November die Noten

zugeschickt bekommen, aber nur unsere Stimmen. Nun fanden wir uns also in den kammermusikalischen Gruppen wieder und sollten

dieser Gruppe einen Namen geben.

Dabei kamen echt sehr gute und witzige Namen heraus. Wir hatten die "Los Gospelinos", die "Klassiker", "Klappern gehört zum

Handwerk", "Morgens Fango, abends Tango" und die Gruppe "Anything can happen".

Für die Leute, die zum ersten mal dabei waren, gab es noch eine Hausführung. Das Schloss ist alt und hat viele Gänge, Treppen und

Zimmer. Gleich darauf begann der Unterricht für die Gruppen. Insgesamt waren es zwei Quartette und drei Quintette. Man hatte

entweder bei Ute oder bei Bettina Unterricht.

 

Um 12.30 Uhr ertönte der Gong zum Mittagessen. Außer uns war noch eine sehr große Gruppe von Jugendlichen da. Die hatten guten

Appetit. Wenn man zu spät zum Essen kam, hatte man manchmal Pech.

Nach dem Essen begannen die ersten mit ihrem Einzelunterricht, andere probten schon ohne Dozentin selbstständig im Quartett oder

Quintett. Die Stimmen hatten wir ja schon alleine geübt. Aber wie es zusammen klingt, erfuhren wir erst bei den Klarinettentagen.

 

Es kam übrigens auch noch der Holzblas-Instrumentenbauer Francisco Naranjo. Er baute seine Werkzeuge im sogenannten Spielzimmer

auf. Jede Teilnehmerin oder jeder Teilnehmer konnte mit der Klarinette zu ihm gehen und sich beraten lassen. Das war sehr

interessant!

 

Nach dem Abendessen bot Bettina eine Einführung in die Geheimnisse der Blatt-Verbesserung an, leider gab es dafür nur eine halbe

Stunde Zeit.  Danach fand die erste Probe des großen Ensembles statt. Ute Münch dirigierte nun alle TeilnehmerInnen, es war ein

richtiges Orchester, sogar mit Bassklarinetten.

Am Ende des ersten Tages saßen manche zusammen im Gewölbekeller um sich zu unterhalten, andere haben Spiele gespielt, meistens

Die Werwölfe“.


Am nächsten Tag gab es zwischen 8.30 und 9.00 Uhr Frühstück, dann ging es weiter mit dem Üben oder mit dem Unterricht. Heute war

die Pianistin Christiane Dickel angereist. Etwa die Hälfte der KlarinettistInnen hatte mit Korrepetition Unterricht, denn an diesem Abend

gaben wir ein kleines Klavier und Klarinettenkonzert, zu dem auch Gäste (Eltern, Geschwister und Freunde) kamen. Wir hatten alle nur

eine halbe Stunde Zeit für diese Probe!

Aber es wurden auch wieder die Stücke in Gruppen geprobt und vor dem Abendessen noch das Gesamtensemble. Manche von uns

spielten an diesem Tag sechs Stunden Klarinette!

Nach dem Abendessen mussten einige noch die Stühle für das Konzert aufstellen. Bevor es los ging, stimmten wir noch unsere

Klarinetten. Bettina las die Reihenfolge der Auftritte vor.

Das Klavier-Klarinetten-Konzert war ein voller Erfolg, es hat allen Teilnehmern und Zuhörern gefallen, was die MusikerInnen vorspielten.

Den Abend haben wir natürlich wieder gemeinsam ausklingen lassen, manche im Gewölbekeller, manche machten im Seminarraum

Spiele.

Am 5.1.18 war es dann wieder soweit: der letzte Tag! Nach dem Frühstück haben wir zum letzten mal unsere Quintett-/Quartettstücke

mit und ohne Dozentin geprobt.

Kurz vor dem Mittagessen trafen sich dann alle im Gewölbekeller. Wir stellten Stühle für die Gäste auf und haben dann noch die drei

Stücke für das große Ensemble geprobt. Dabei haben sich die Dozentinnen schon mal intern bei allen KlarinettistInnen für diese schönen

Klarinettentage bedankt. Nur, weil alle so gut zusammen gearbeitet haben, konnten wir dieses Programm bewältigen.

 

Dann kam das letzte Mittagessen, manche packten davor, manche danach ihren Koffer. Unten im Gewölbekeller waren die ersten

ZuhörerInnen auch schon da. Nun ging das Konzert auch schon los. Eröffnet haben wir es mit einem gemeinsamen Stück. Dann haben

die einzelnen Gruppen vorgespielt. Jedes Quartett und jedes Quintett hatte eine Sprecherin oder einen Sprecher. Der oder die nannte

den Namen der Gruppe (die Namen vom ersten Tag, also zum Beispiel „Die Klassiker“ oder „Morgens Fango, abends Tango“) und das

Stück, das gespielt wurde.

Ganz am Ende spielten wir noch alle zusammen ein sehr schönes Stück von Tschaikowsky. Weil Ute so gut mit uns geprobt hatte, hörte

man viel piano aber auch forte, wo es sein sollte. Das Publikum war begeistert. Levin und Alex überreichten dann sogar noch

Blumensträuße an Bettina und Ute.

Mit diesem Konzert gingen dann die 8. Klarinettentage auf Schloss Unteröwisheim zu Ende. Wir haben so viel Klarinette gespielt wie

sonst nie! Es war sehr schön, hat sehr viel Spaß gemacht, wir haben viel Neues gelernt und viele nette Leute getroffen. Ich freue mich auf

die neunten Klarinettentage!

 

Ella Crawford